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ANGEBOT

Souveräne Körpersprache in unangenehmen Situationen
Professionelles Standhalten bei Machtspielen und destruktiver Kritik

Im Berufsalltag ist der Ton oft ruppig, der Umgang miteinander nicht immer fair. Da wird durch herabsetzende Bemerkungen, Machtspiele und Dominanzgebärden versucht, andere einzuschüchtern oder mundtot zu machen. Der Körper spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn Mimik, Gestik, Stimme und Haltung können dabei gezielt zur Grenzüberschreitung eingesetzt werden.

Solche Angriffe verletzen oder machen wütend und viele wissen nicht, wie sie in solchen Momenten gelassen bleiben und selbstsicher reagieren sollen. Die innere Verunsicherung zeigt sich dann deutlich an der eigenen Körpersprache, denn ein erhöhter Puls, vermehrte Stresshormone und ein schnellerer Atem führen äußerlich zu nervösem Verhalten und das signalisiert dem Angreifer, dass seine Strategie Erfolg hatte.

Um in schwierigen Situationen die Ruhe zu bewahren und selbstsicher aufzutreten, sind tiefergehende Kenntnisse und praktische Fähigkeiten zum verbalen und nonverbalen Schlagabtausch nötig. Wer die Grundregeln des Kommunikativen Statusverhaltens beherrscht und mit den verschiedenen Angriffstypen- und Szenarien vertraut ist, kann unfaire Strategien schneller durchschauen und sich auf Augenhöhe halten.

Dieser Tages-Workshop vermittelt differenzierte Einsichten in die Macht und Kraft der eigenen Körpersprache, und zeigt verschiedene Konterstrategien auf, mit denen man bei offenen oder verdeckten Attacken emotional auf Distanz bleiben und personale Stärke demonstrieren kann. In realitätsbezogenen Rollenspielen können neue Haltungen gemeinsam ausprobiert und trainiert werden.

Souverän auftreten- souverän präsentieren
Die Eigendarstellung auf der „öffentlichen Bühne“

Als Redner werden wir nicht nur gehört, sondern auch gesehen. Dementsprechend wichtig ist der gesamte Körpereinsatz, denn Zuschauer merken sich das Gesagte besser, je überzeugender und emotional ansprechender ein Vortragender auftritt. Viele Redner sind aber während einer Präsentation nur auf den Inhalt der eigenen Worte konzentriert und unterschätzen die Wirkung von Augenkontakt, Lächeln, Mimik, Gestik und Stimme. Dadurch lassen sie ihr Publikum außer Acht und laufen Gefahr, nicht nur dessen Aufmerksamkeit zu verlieren und zu langweilen oder einen negativen Eindruck zu hinterlassen. Für eine beeindruckende Präsenz ist es daher entscheidend, wie wir uns körpersprachlich ausdrücken und verhalten während wir vortragen.

Dieser Tages-Workshop bietet eine Analyse der persönlichen Präsentationsstärken und eine Auswahl an praktischen Übungen, mit denen an der individuellen Überzeugungskraft gearbeitet werden kann. Der Fokus liegt auf dem Erleben und Bewusstmachen von körpersprachlichen Vorgängen, die eine Weiterentwicklung des persönlichen Stils ermöglichen. In realitätsbezogenen Rollenspielen beleuchtet er die Grauzone zwischen Eigen-und Fremdwahrnehmung und zeigt Techniken auf, wie man beim Gegenüber Aufmerksamkeit und Interesse weckt. Auf Wunsch auch mit Video-Analyse.

Elevator Pitch- und andere Kurzpräsentationen
Von der Kunst, Geschichten zu erzählen.

In vielen Berufsfeldern wird die prägnante und kurzweilige Präsentation, der sogenannte Pitch, immer wichtiger. Ob für Existenzgründer, die mögliche Investoren von einer Geschäftsidee überzeugen wollen, oder für Mitarbeiter, die trockene Fakten für Meetings unterhaltend zusammenfassen wollen. Beim Pitchen geht es darum, sein Gegenüber präzise, knapp und emotional anzusprechen und dadurch die volle Aufmerksamkeit zu gewinnen. Es kommt also vor allem auf die innovative „Verpackung“ der Kurzpräsentation an, denn Standard ist langweilig. Und wer langweilt, bleibt nicht in Erinnerung. Daher spielt gerade hier das Zusammenspiel von Inhalt und körpersprachlicher Überzeugungskraft eine große Rolle.

Dieser Tages-Workshop bietet Grundlagen zu Aufbau, Vorbereitung und Durchführung einer Kurzpräsentation und informiert über Einsatz und Wirkkraft von „Story Telling“. Er ermöglicht das praktische Ausprobieren eines Pitches mit Power Point oder ohne mediale Mittel. Auf Wunsch werden auch andere Arten des Präsentierens trainiert, wie zum Beispiel die 20-Folien-Präsentatiom Pecha Kucha, das Vorstellen eines Businessplans oder der Verteidigung einer Doktorarbeit.

Die Kunst des Vorlesens

„Das Vorlesen ist die Mutter des Lesens.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Egal, ob als Profi oder Amateur, wer viel und gerne vorliest, weiß, dass er seine Zuhörer nicht nur über seine Stimme, sondern über die gesamte Vortragsart beeindrucken muss, damit sie dem Gehörten aufmerksam folgen und das Zuhören als Genuss empfinden können. Als Vorleser steht man in der Verpflichtung, den Text so lebendig rüberzubringen, dass die Fantasie des Zuhörers angesprochen wird, sich ihm innere Bilder auftun, er die Stimmung und Absicht des Autors erahnen und die Geschichte in seinem „Kopfkino“ genießen kann.

In diesem Seminar kann anhand von eigenen Lieblingstexten an der persönlichen Vorlesefähigkeit gearbeitet werden. Wie kann man Mimik, Gestik und Stimme lebendig einsetzen? Wie funktionieren eine richtige Atemtechnik, Pausen und gekonnte Betonungen? Warum sind eine klare Artikulation und eine angemessene Lautstärke so wichtig? Wie spricht man bestimmte Wörter eigentlich richtig aus und vermeidet Hyperkorrekturen? Von Harry Potter bis zum wissenschaftlichen Artikel, kann an allen Texten gearbeitet werden, um noch fesselnder vorzulesen und das Zuhören zum wahren Vergnügen werden zu lassen.

  copyright 2017 STEPHANIE TRAPP